Willkommen

Bienen


Am Waldrand im Gütlitobel am Lindberg in Winterthur sind die Bienen lange Zeit heimisch. Aus Respekt zur Schweizer Imkertradition leben im Bienenhaus Bienenvölker, betreut in der Betriebsweise «Schweizer Kasten». Neu sind weitere Bienenvölker am Waldrand und im Obstgarten in Magazinen (Bienenbeuten), Modell «Segeberger Beuten», untergebracht. Die Magazine ermöglichen eine naturnahe Haltung der Bienenvölker. 

"Diese Geschichte hat begonnen an einem jener Mittsommertage, da man beim Barfussgehen im Gras zum ersten Mal im Jahr von einer Biene gestochen wird.Zumindest mir ist das seit jeher zugestossen. Und inzwischen weiss ich, dass diese Tage des ersten und oft einzigen jährlichen Bienenstichs in der Regel zusammenfallen mit dem Sichauftun der weissen Kleeblüten, der erdbodennahen, worin sich die Bienen halbversteckt tummeln" aus Peter Handke Die Obstdiebin

Und "Hinter dem Zaun wölkte Bienengetön"aus Johannes Bobrowski Kindheit in Sarkastische Zeit

Frühling 2019, ja jetzt fliegen sie wieder, die Bienen, freuen sich beim Besuch der ersten Blüten. Und immer wieder wird es Frühling, noch.

Garten, Hecken, Wald


Das Trachtenangebot (Nektarquellen und «Honigtau») ist an Stadträndern und Wohngebieten reichhaltiger als in Landschaften mit Monokulturen der industrialisierten Landwirtschaft und der Verwendung von Pestiziden. Der Standort unserer Bienen ist in Reichweite von reichhaltigen Gärten, wunderbaren Hecken und Wald. 

Honig


Der Honig ist abhängig von der Art und Weise wie Bienen Nektar sammeln, von den erreichbaren Blüten (Blütenhonig) und vom «Honigtau», dem aus den Leitungskanälen der Blätter gesaugten und wieder ausgeschiedenen Saft der Läuse (Blatthonig) und dem Zeitpunkt der Ernte. Der Honig ist abhängig vom Bienenvolk und von den Vegetationsverhältnissen jedes Jahr unterschiedlich. Der helle Blütenhonig ist blumig, sehr süss mit zarten Aromen und kristallisiert rasch. Im dunkleren Sommerhonig ist oft der Anteil Lindenhonig herauszuschmecken mit zitrusbetonten Aromen. Der dunkle Sommerhonig ist abhängig von den Lauspopulationen und der befallenen Baumart unterschiedlich. «Honigtau» kann von den Bienen auf Blättern des Ahorn, der Eiche, der Linde, der Birke, der Buche und den Nadeln der Tanne, der Fichte und des Kiefers in den Morgenstunden gesammelt werden.